Wie wichtig sind Farben in der Ernährung?

Können Sie sich vorstellen keinerlei Farben mehr auf Ihrem Teller zu haben? Keine saftigen roten Tomaten… keine dunkelgelben Bananen… keine orangefarbenen Karotten?

Schreckliche Vorstellung oder?

Interessant dabei ist aber, wie unser Körper darauf reagiert. Und genau das zeigt ein wissenschaftlicher Versuch. Die Versuchspersonen haben sich eine zeitlang nur von weißer Nahrung ernährt. Also nur das Eiweiß von Eiern, Milch, Milchbrei, Reis, Quark, Joghurt, Salz und Zucker, Weißbrot, Haferflocken usw.

Obwohl darin alle lebensnotwendigen Inhaltstoffe enhalten waren, wurden die Personen magenkrank. Nach der Umstellung auf normale farbige Kost hatte sich der Körper innerhalb weniger Tage ohne weitere Zugabe von Medikamenten regeneriert.

Und daraus schließt man: Ein Entzug jeglicher Farben in den Nahrungsmitteln macht krank, denn auch Farben ernähren uns.

Mangel an Farbe macht krank

Wenn wir uns schlapp, müde, ausgelaugt fühlen… gehen wir gerne davon aus, dass uns einfach Vitamine fehlen. Und das ist gar nicht so falsch, denn Vitaminträger sind auch Farbträger und jede Farbe hat eine andere Energie, die unseren Energiehaushalt beeinflusst.

Je mehr pflanzliche Farbstoffe wir also zu uns nehmen, desto besser versorgen wir unseren Körper. Essen sich sich daher gerne täglich durch alle Farben durch:

Rot… in Tomaten, Beeren, Paprika, Zwiebeln, Rote Beete, Melonen…

Orange… in Mangos, Orangen, Mandarinen, Karotten, Kürbis, Pfirsiche…

Gelb… in Bananen, Zitronen, Paprika, Ananas, Kartoffeln…

Grün… in Äpfel, Gurken, Kohl, Spinat, Kohlrabi, Kräuter…

Blau… in Trauben, Beeren…

Farben im Essen

Vitamine, Spurenelemente, Enzyme

Je mehr pflanzliche Farbstoffe wir mit der Nahrung aufnehmen, desto besser wird unser Körper versorgt mit Sauerstoff, Vitaminen, Spurenelementen und mit Enzymen. Gerade die Enzyme ordnen unseren Stoffwechsel und sind verantwortlich dafür, dass wir Gift- und Schadstoffe wieder aus dem Körper ausscheiden.

Obst zur Vorspeise… nicht zum Nachtisch

Obst, Salat wie auch Säfte isst man idealerweise immer vor der Hauptmahlzeit. Denn damit gelangen die Enzyme in den Körper und entlasten die körpereigenen Enzymquellen. Und das bedeutet: Die nachfolgende Mahlzeit kann viel leichter und besser verdaut werden.

Aber Achtung: Damit der Körper das notwendige Maß an Enzymen bekommt ist es wichtig, dass Sie auch ausreichend Nahrung ungekocht zu sich nehmen. Ansonsten nur bei sehr leichten Temperaturen kochen… denn Enzyme werden bereits bei ca. 50 Grad zerstört. Wir denken nach dem Essen, dass wir uns super gut und gesund ernährt haben, dabei war unser Essen viel zu heiß gekocht und von Enzymen durch die Nahrung leider keine Spur mehr.

Und fehlt die ausreichende Menge Enzyme im Körper, dann sind wir anfällig für Krankheiten und altern auch schneller. Und wer will das schon!

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One thought on “Wie wichtig sind Farben in der Ernährung?

  1. Torsten Fleischer | Personal Trainer Berlin · Edit

    Hallo.

    Danke für einen spannenden Artikel. Wenn man um die Kraft und Wirkung von Farben weiß, dass ist es nicht allzu schwer vorstellbar, wie wichtig die Farben auf dem Teller sind.

    Viele Grüße.

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