Der Einsatz von Farben bei der Meditation

Farbmeditation
Farben in der Meditation

Farben wirken sich auf unsere Stimmung aus. Manche Farben wirken beruhigend, andere aktivierend oder sie vermitteln uns einfach ein angenehmes Gefühl… ohne, dass wir bewusst feststellen können, warum.

Deshalb lässt sich die Wirkung von Farben auch gut für die Meditation nutzen. Dies kann bei Fragen und Themen helfen, die uns im Alltag beschäftigen, und bei denen wir mit Bewusstsein und Verstand nicht richtig weiterkommen. Auf unbewusster Ebene und losgelöst von der täglichen Tretmühle können sich so neue und ungeahnte Möglichkeiten zeigen, wie wir mit einer Situation umgehen können.

Farbmeditation

Es gibt viele Möglichkeiten an eine Farbmeditation heranzugehen. Oft wird die aus dem süd- und südostasiatischen Raum stammende Chakrenlehre genannt.

Unter Chakren versteht man sieben sogenannte Energiezentren, die sich an verschiedenen Punkten des Körpers befinden. Sie sind für den Fluss der Lebensenergie zuständig und jedem Chakra wird eine bestimmte Farbe zugeordnet.

Die einzelnen Chakren

Rot steht für das Wurzelchakra: dieses steht für Stabilität, Erdung und Sicherheit.

Darauf folgt das Sakralchakra mit der Farbe Orange: zuständig für Sexualität, Kreativität aber auch für Emotionen.

Das Nabelcharkra ist mit der Farbe Gelb verbunden und es wirkt sich besonders auf Selbstvertrauen, Intuition und Willenskraft aus.

Als Nächstes finden wir das Herzchakra mit der Farbe Grün. Es wird mit Beziehungen, Liebe und Mitgefühl in Verbindung gebracht.

Das Kehlkopfchakra in Blau steht für Kommunikation, Ausdruck und Wahrheit.

Das Stirnchakra nennt man auch das dritte Auge. Mit der Farbe Indigo ist es demnach für Wahrnehmung, Weisheit und auch für die Fantasie verantwortlich.

Zum Abschluss folgt das Kronenchakra in Violett, das für Spiritualität, Erleuchtung und Vollendung steht.

Natürlich sind die einzelnen Chakren in ihrer Bedeutung weitaus komplexer. Wenn Sie durch diesen kleinen Überblick neugierig geworden sind, empfehlen wir Ihnen, sich mit entsprechender Lektüre ein wenig einzulesen und sich inspirieren zu lassen.

Bei der Meditation können Sie jedes Chakra einzeln durchgehen. Visualisieren Sie sich eine Farbe nach der anderen, vom Wurzel- bis zum Kronenchakra. Sie können sich allerdings auch auf jene Chakren konzentrieren, die Sie zum gegebenen Zeitpunkt am meisten ansprechen.

Meditieren mit Farbe
Gedanken frei machen

Die Gedanken frei machen

Wenn Sie unentschlossen sind, und nicht genau wissen, in welchem Bereich Sie gerade Hilfe benötigen, lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten.

Machen Sie Ihre Gedanken frei und meditieren Sie auf die Farbe, die zuerst vor Ihrem geistigen Auge erscheint. Falls es Ihnen schwerfällt, sich die Farben der Chakren zu merken, hier ein kleiner Tipp: Sie entsprechen genau der Reihenfolge der Farben des Regenbogens.

 

Eingehende Suchbegriffe für Artikel:

Share this post