Stylingtipps für Frauen

Das Styling muss stimmen, sonst nützt auch der beste Inhalt nichts.

Diese leidvolle Erfahrung haben viele Frauen schon gemacht – und zwar sowohl beruflich wie auch privat.

Egal wie viel man uns von den schönen und nicht zu vernachlässigenden inneren Werten erzählt, in der Praxis zählt für den ersten Eindruck erst einmal das Äußere.

Im Klartext heißt das dann: Auf der Party oder in der Bar fahren alle Männer zunächst einmal auf den heißen blonden Feger ab und all die humorvollen, liebevollen aber eben auch nicht ganz so gestylten anderen Frauen bleiben links liegen. Womit nicht gesagt sein soll, blonde Feger können nicht humorvoll sein, und ebenso wenig, dass es nicht einen Lernprozess geben könnte, der anderen Frauen auch eine Chance gibt.

Beruflich ist falsches Styling ein K.O.-Argument

Es gibt Situationen im Leben, wo das falsche Styling eine Frau automatisch und dauerhaft auskegelt: Das Bewerbungsgespräch beispielsweise. Heutzutage kommen auf jede Stellenausschreibung so viele Bewerber und Bewerberinnen, dass schon das geringfügigste Vergehen ins Aus führt.

Auch wenn man diese erste Klippe erfolgreich umschifft hat und als Frau dann in die weiteren Bewerbungsrunden eingeladen wurde oder die Stelle gleich angeboten bekommt, sollte Frau sorgfältig darauf achten, wie sie sich rein äußerlich am Arbeitsplatz präsentiert.

Wenn es einen Dress Code gibt, so muss man sich an den halten – egal für wie sinnvoll man ihn nun hält. Außer es handelt sich um Auflagen, die lupenreinen Sexismus beinhalten – dann sollte man Anzeige erstatten und am besten auch gleich kündigen. Denn welche Frau will schon in einer solchen Firma verbleiben?

Aber auch wenn es keinen Dress Code gibt, sollte man einige Regeln befolgen:

Kleidung sollte bequem genug sein, aber nicht zu bequem. Damit fallen die 15 Zentimeter Stilettos weg und auch der Jogging-Anzug. Beides hat in einem professionellen Kontext nichts zu suchen – egal was uns Film und Medien suggerieren. Ganz besonders in Männerdomänen sollte eine Frau darauf achten, nicht durch überzogenes Styling wie Schuhe mit hohen Absätzen, dünnen Riemchensandalen, Miniröcken oder sehr freizügigen Ausschnitten nicht für voll genommen zu werden.

Der Stil kann entweder geschlechtsneutral sein, was in dem Fall heißen würde, eine Frau würde sich mehr oder weniger wie ein Mann anziehen. Wobei keine Frau anfangen sollte, Krawatte zu tragen! Statt eines Hemds, ergänzt sich der Hosenanzug dann mit einer Bluse von schlichter Eleganz oder einem unauffälligen Top.

Eine Frau kann aber auch beruflich erfolgreich sein mit einem Look, der gemäßigt feminin und elegant ist. Halbhohe Absätze sind durchaus akzeptabel, ebenso recht feminin geschnittene Hosenanzüge oder ein Kostüm. Wenn es schlicht genug ist, zählt auch ein Kleid zu gelungenem Styling – wenn frau damit umgehen kann. Trägt man privat nie Kleider, sollte man die im Beruf auch meiden, um nicht unglaubwürdig aufzutreten oder – schlimmer noch – lächerlich zu werden, wenn es nicht klappt.

Grelle Farben sind zu meiden. Eine Frau kann Farbtupfer setzen mit Gürteln, Schmuck oder anderen Accessoires. Von großen Applikationen oder ausufernden Rüschen ist aber ebenfalls abzusehen.

Ebenfalls sollte frau sich Gedanken machen, was ein gutes Haarstyling und Makeup ausrichten kann. Unsere Bundeskanzlerin ist das beste Beispiel dafür.

 

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2 thoughts on “Stylingtipps für Frauen

  1. Nicht zu vergessen für ein richtiges Businessoutfit ist die richtige Frisur, hier ist auch auf Farben und die richtige Pflege zu achten ! Gerade in Zürich kommt es das ein oder andere mal gerne vor, dass der Dresscode passt, die Haare aber unangebracht sind 😉

    Gruß aus Zürich
    Eddine

    1. Geben wir dir vollkommen Recht Eddine… lieber ein Kleidungsstück weniger und dafür in einen guten Schnitt bei einem guten Friseur investieren 🙂

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