Ratgeber: Das sollten Sie über Dachbeschichtungen wissen

Eine Dachbeschichtung lässt sich mit einem Anstrich vergleichen, der die Haltbarkeit des Daches verbessert. Die Dachziegel sollen vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Dadurch wird nicht nur die Optik des Hauses verbessert, auch haben Eigenheimbesitzer länger Freude an ihren Dächern. Dieser Ratgeber klärt die wichtigsten Fragen rund um die Dachbeschichtung.

 

Wieso wird eine Dachbeschichtung aufgetragen?

Professionelle Unternehmen wie RENOTEC® tragen eine Dachbeschichtung auf, um ein gedecktes Dach zu versiegeln. Im Laufe der Zeit werden die Ziegel den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt. Regen, Schnee und Sonneneinstrahlung schaden den Dächern. Die Umwelteinflüsse lassen die Ziegel mit den Jahren porös werden. Auch Moos bildet sich, wenn die Oberfläche rau und anfällig ist.

Durch eine Dachbeschichtung werden die Dächer widerstandsfähiger. Diese Tatsache kann die Haltbarkeit von Ziegeln um bis zu zehn Jahre verlängern. Eine Beschichtung wird jedoch nicht nur bei Neubauten aufgetragen. Sie kann auch anstelle einer Neueindeckung erfolgen. Dadurch lässt sich bei einer Dachsanierung viel Geld sparen.

Welche weiteren Vorteile hat eine Dachbeschichtung?

Der größte Vorteil von beschichteten Dächern liegt darin, dass sie eine längere Lebensdauer aufweisen. Durch die Behandlung werden die Ziegel wasserabweisend und selbstreinigend. Dadurch lassen sich Feuchtigkeitsprobleme und die Bildung von Moos vorbeugen. Der wasserabweisende Effekt wirkt sich auch auf die Optik aus. Schmutz bleibt weniger an den Ziegeln haften und wird beim nächsten Regen einfach weggespült.

Darüber hinaus weist eine Dachbeschichtung weitere Vorteile auf:

  • Die Beschichtung nimmt weniger Zeit in Anspruch als eine Neueindeckung
  • Gegenüber der Neueindeckung liegt die Einsparung bei bis zu 80 Prozent der Kosten
  • Der Wert der Immobilie wird langfristig gesteigert
  • Hausbesitzer müssen weniger Zeit in die Reinigung ihres Daches investieren

Wann wird eine Dachbeschichtung durchgeführt?

Grundsätzlich kann eine Dachbeschichtung immer durchgeführt werden. Sie empfiehlt sich beispielsweise bei Neubauten, um die Ziegel langfristig zu schützen. Doch auch bei bestehenden Immobilien kommt eine Beschichtung infrage. Meist dann, wenn sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar machen. Dies ist der Fall, wenn Ziegel porös oder lose werden oder sich farblich stark verändern. Auch als Reaktion auf eine starke Moosbildung oder wenn sich in der Regenrinne abgetragenes Oberflächenmaterial der Dachziegel befindet, wird die Beschichtung aufgetragen.

Auch bei einem Neuanstrich der Fassade wird das Dach häufig mitsaniert.

Was kostet eine Dachbeschichtung?

Die Kosten für eine Dachbeschichtung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Daher lässt sich keine pauschale Aussage treffen. Verbraucher sollten bei einem professionellen Beschichtungsunternehmen einen Kostenvoranschlag einholen. Die Experten können anhand des Zustands des Daches eine Preiskalkulation durchführen. Dabei werden mitunter die folgenden Faktoren berücksichtigt:

  • Neigung des Daches
  • Größe des Daches
  • Zustand und Alter der Ziegel
  • Höhe der Dachrinne sowie mögliche Aufbauten wie Solaranlagen
  • Aufwand für die Vorreinigung
  • Notwendige Ausbesserungsarbeiten

Tipp: Eine Dachbeschichtung von der Steuer absetzen

Die Kosten für eine Dachbeschichtung können Eigenheimbesitzer von ihrer Steuer absetzen. Denn dabei handelt es sich um eine Handwerkerleistung. Absetzbar sind die Aufwendungen für Löhne, also der Stundenlohn der Arbeiter. Privatpersonen können bis zu 1.200 Euro im Jahr als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen. Zusätzlich können sie Tätigkeiten, die im Haushalt durchgeführt werden, weiterhin geltend machen. So können beispielsweise die Kosten für eine Dachsanierung sowie Gärtner oder Haushaltshilfen steuerlich berücksichtigt werden. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden.

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