So geht’s: Den richtigen Stil für seinen Schreibtisch finden

Der Schreibtisch. Für viele ist es der Arbeitsplatz und der Ort, an dem man etliche Stunden am Tag verbringt. Wenig überraschend hält es jeder anders mit dem Schreibtisch und der Ordnung auf diesem. Wir möchten in diesem Artikel keineswegs dafür plädieren, mehr oder weniger aufzuräumen. Im Gegenteil: Wir möchten euch erzählen, warum genau das kompletter Blödsinn ist.

Wichtig ist zu wissen, dass es unendlich viele Studien gibt, die belegen, dass ein aufgeräumter Arbeitsplatz oder ein aufgeräumtes Mail Postfach kreativer und proaktiver machen. Das ist ein Faktum und für viele Leute auch richtig so. Doch nicht für alle. Denn was ich über die Jahre herausgefunden habe ist: Ein Mittelmaß gibt es kaum. Entweder man fühlt sich an einem vollen Arbeitsplatz oder an einem aufgeräumten wohler. Und so kommt es, dass man es auch genau so durchziehen sollte.

Zieht euer Ding durch!

Wenn man also eher auf Unordnung steht, es einem vielleicht nicht wichtig ist oder man von einer Unordnung sogar kreativer wird, muss man keinen Aufwand betreiben, krampfhaft alle paar Wochen aufzuräumen. Mit der Zeit kann die berühmte Ordnung in der Unordnung entstehen. Und vor allem gewöhnt man sich an die Situation und lernt unter Umständen, sie zu nutzen. Ich kenne Leute, die binnen Sekunden an sämtliche Dinge im Zimmer herankommen, weil sie einfach nur so herumliegen. Doch diese Leute wissen meistens auch genau, wo sie suchen müssen. Auf dem Schreibtisch haben sie unendlich viele Bürosachen. Dazu muss man ja heute nicht einmal mehr das Haus verlassen. Die meisten Privatpersonen und auch Unternehmen bestellen sie sich einfach online über Shops wie Otto Office. Und auch neben dem Schreibtisch, also im Zimmer verteilt, liegen Kisten oder Kartons voller Gerümpel. Klar muss dies nicht bei jedem so ausgeprägt sein. Doch meist ist es eines der beiden Extrem, wie ich finde.

Ich hingegen bin von der anderen Seite und auch das sollte man durchziehen, falls man es so präferiert. Auf meinem Schreibtisch befindet sich genau eine Sache: Mein Laptop. Sonst ist nichts da. Nicht einmal mein Lautsprecher steht auf dem Schreibtisch, da ich ihn unlängst verbannt habe. Aus optischen Gründen. Er steht nun unterm Schreibtisch. Ich ziehe das aber auch genau so durch. Ich beginne gar nicht erst damit, diese Ordnung zu verschandeln, nur um anschließend wieder aufräumen zu müssen. Alles, das mehr als 48 Stunden auf meinem Schreibtisch liegt, kann nicht wichtig sein und muss sofort weg. Das klingt zwar irgendwie verrückt, doch ich fühle mich so eben wohl.

Fazit

Lasst euch nicht verrückt machen von dem Dauerbrenner „Ordnung ist besser“ bzw. „Unordnung ist besser“.                                                                     Durchziehen ist angesagt!

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