Die Sache mit dem guten Geschmack in der Mode

Jil Sander sagte einmal: Geschmack plus Persönlichkeit plus Selbstwertgefühl gleich Stil.

Aber was bedeutet „guter Geschmack„. Beim Essen ist Ihnen das sicher klar… so hoffe ich auf jeden Fall 😉 aber in der Mode und in Stilfragen?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Was die einen toll, aufgregend oder als must-have bezeichnen ist für andere wiederum ein no-go. Oftmals ein schwieriges Unterfangen!

Wie setzt sich nun also guter Geschmack zusammen, der auch noch die eigene Persönlichkeit unterstreicht?

Im Grunde ist es ganz einfach wenn Sie die

3 Gesetze guten Geschmacks

kennen, beherzigen und umsetzen.

1. Gesetz: Angemessenheit

Sicher kennen Sie auch die eine oder andere Dame mit einem Zuviel an allem: Zuviel Make-up, zuviel Farbe, zuviel Accessoires, zuviel an Haut oder zuwenig an Stoff, wie man´s nimmt 😉

Angemessen heißt entsprechend dem Anlass und dem Ort. Es bedeutet auch, sich seiner selbst bewusst zu sein und ein positives und authentisches Bild von sich zu vermitteln.

Die Damen, die etwas „Zuviel“ an den Tag legen, verschwinden leider dahinter. Die gesamte Persönlichkeit verschwindet. Was immer an ihrem Gesicht oder ihrer Ausstrahlung besonders war, ertrinkt im Zuviel an Kleidung, Accessoires oder Make-up. Eine gewisse Kultblondine von VOX ist hier das beste Beispiel.

Andersherum gibt es aber auch Menschen mit einem lebhaften, interessanten, freundlichen und sogar liebevollen Charakter. Sind diese Menschen zu langweilig gekleidet, drückt dies auch nicht ihre wahre Persönlichkeit aus. Etwas Schmackes ist an der Stelle nicht verkehrt.

2. Gesetz: Understatement

Bedeutet konkret: Klare Linien statt einer unruhigen überladenen Silhouette, harmonierende Farben und Zurückhaltung bei Glanzeffekten, Schmuck und nackter Haut. Wenn Sie einmal nicht wissen, was dem Anlass entsprechend angemessen ist: Lieber etwas weniger als zuviel.

Fragen Sie sich wirklich wer Sie sind und wie Sie in Sachen Mode, Stil und Farben Ihre Persönlichkeit am besten zum Ausdruck bringen können.

3. Gesetz: Wohlbefinden

Wie definiert man Wohlbefinden? Man kann sagen, dass das Prinzip erfüllt ist, wenn man sehen kann, dass wir uns in unserer Haut wohl fühlen, dass wir Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Kennen Sie Isabella Rossellini noch? Sie arbeitet als Schauspielerin und war lange Zeit das Werbegesicht eines großen Kosmetikherstellers. Sie sieht immer entspannt aus, egal ob sie einen Badeanzug oder ein Abendkleid trägt. Sie fühlt sich wohl in dem was sie trägt und das sieht man ihr an.

Schauen auch Sie mal genau in den Spiegel ob Sie das von Ihrem Kleidungsstil und Erscheinungsbild auch sagen können. Ich wünsche es Ihnen!

 

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