Der Charme der Holzhäuser: Von rustikal zu modern

Holz ist ein faszinierender Baustoff. Es ist vielseitig, umweltfreundlich, hat eine hervorragende Ökobilanz, ist langlebig, schön anzusehen und flexibel einsetzbar – genügend Gründe, um über ein Haus nachzudenken, das zum Großteil aus Holz gebaut wird.

Holz am Haus

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Holz beim Hausbau zu verwenden. Meist wird Holz der Optik wegen eingesetzt, aber immer häufiger kommt das natürliche Material auch für wichtigere Zwecke zum Einsatz. der Grund dafür liegt auf der Hand: Holz ist umweltfreundlich und bietet gute Energieeigenschaften. Die Umweltfreundlichkeit leitet sich vor allem von der CO2-Bilanz ab: Ein Kubikmeter Holz kann eine Tonne CO2 binden – und bei einem ganzen Haus werden ca. 20 bis 25 Kubikmeter Holz verwendet.

Darüber hinaus hat Holz einen guten Dämmwert, d.h. Energie, die zugeführt wird, dringt nicht so leicht nach außen. Eine 34 cm dicke Wand genügt, um denselben Wert zu erreichen, wie mit einer doppelt so dicken Porenziegelwand. Auch kann Holz die Wärme gut transportieren, man muss also weniger heizen, um im  gesamten Haus eine gemütliche Temperatur zu erreichen.

Bauen mit Holz ist unter anderem aus diesen Gründen stark im Trend. Aber auch die Optik weiß zu überzeugen: Holz als natürlicher Baustoff hat eine unregelmäßige Maserung, keine Fassade sieht damit wie die andere aus. Dazu kommt, dass Holz stark und elastisch zugleich ist – Eigenschaften, die man ansonsten vergeblich sucht.

Wichtig ist die Nachhaltigkeit

Ein Haus ist normalerweise ein Gebilde „für die Ewigkeit“. Die Baustoffe sind also sorgfältig auszusuchen. Für den Hausbau ist es notwendig, dass das Holz hinreichend bearbeitet wird, um wirklich nachhaltig zu sein. Außerdem sollten die Bäume, die für den Bau verarbeitet werden, aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommen, denn Wälder spielen eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem, da Bäume CO2 binden und die Luft reinigen.

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