Dauerhafte Haarentfernung – funktioniert das?

Unsere  Haut ist mehr als ein Schutz vor Umwelteinflüssen. Sie ist unser größtes Sinnesorgan und ein persönliches Aushängeschild. Umso wichtiger ist es, sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Doch unerwünschte Härchen, lästige Bartstoppeln oder Hautirritationen durch regelmäßige Rasur oder Epilation können unsere persönliche Ästhetik stören. Also warum nicht die lästigen Haare auf Dauer loswerden?

Die bekanntesten Methoden sind Laser, IPL (intensiv gepulstes Licht) und die neueste Methode SHR (Super Hair Removal) die eine Kombination aus Lasertechnik und gepulstem Licht ist.

Bei allen Methoden können während einer Behandlung nur diejenigen Haare auf Dauer entfernt werden, die sich in der Wachstumsphase (der sogenannten Anagenphase) befinden. Bis alle vorhandenen Haare diesen Wachstumszyklus durchlaufen, sind im Durchschnitt  8 bis 12 Behandlungen in ca. 6 wöchigen Abständen notwendig.

IPL

Im Gegensatz zur Lasermethode werden bei der IPL Behandlung die Wellenlängenspektren des Lichtes genutzt. Lichtimpulse dringen in die Hautschicht ein und werden über das Melanin des Haares in die Haarwurzel transportiert. Das Melanin wandelt die Lichtenergie in Wärme um, wodurch die Haarwurzel verödet. Eine verödete Haarwurzel kann kein Haar mehr produzieren.  Je nach behaartem Bereich des Körpers stellen die aktiven Haarwurzeln 20 bis 40 Prozent dar

Nachteile:

  • ziemlich schmerzhaft
  • da der Blitz durch das Melanin (also dem Farbstoff im Haar) in die Haarwurzel gelangt,   können helle Haare nicht behandelt werden
  • es kann zu Verbrennungen kommen
  • Bei dunkler oder gebräunter Haut funktioniert die Methode nicht

SHR

Bei der SHR Technik nutzt der Weg über das Melanin nur 50 Prozent zur dauerhaften Haarentfernung. Die restlichen 50 Prozent werden während der Anwendung der SHR Technik durch die Haut auf die Stammzellen aufgenommen, die für die Haarproduktion verantwortlich sind.

Bei der SHR Technik benötigt man keine einzelnen Impulse mit hoher Energie. Die Haut wird sechs bis zehn Mal mit niedriger Energie, aber hoher Wiederholung abgefahren. Dieses Vorgehen wird als sog. “in Motion” Methode bezeichnet, da das Handstück in gleitenden Bewegungen über die Behandlungsfläche geführt wird. (Im Gegensatz dazu wird die IPL Technik “Stempeltechnik” genannt.)

Bei SHR wird die Haut durch das Melanin und die Stammzellen mit niedriger Energie (48 Grad), aber mit hoher Wiederholungsrate schonend erwärmt. Somit können auch besser hellere und feinere Haare dauerhaft behandelt und entfernt werden. Bei der IPL Technik erfolgt eine Erwärmung auf 70 Grad.

Vorteile:

  • hautschonend und schmerzarm
  • es können auch helle oder ergraute Haare behandelt werden
  • auch gebräunte Haut ist kein Problem mehr
  • keine Verbrennungsgefahr

Also ich habe beide Methoden ausprobiert und muss sagen, SHR tut wirklich nicht weh. IPL dagegen, fand ich persönlich sehr schmerzhaft. Funktioniert haben aber bei meinen dunklen Haaren alle beiden Methoden.

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